Inhalte: Diskriminierung

Alt – Krank – Behindert: Menschen als „Risikogruppen“?

 

Nach vier Monaten Leben mit Corona gibt es viele Fragen und einige Antworten. Wir haben gesehen, dass die Wissenschaft nicht „alles weiß“, aber Wege aufzeigt, die sie durch Untersuchungen und Daten begründet; gleichzeitig, dass die Politik, die ebenfalls nicht alles weiß, schwerwiegende Entscheidungen treffen muss und das auch tut, was Kritik von vielen Seiten hervorruft. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Kritik of Missverständnisse zugrundeliegen, weil  Begriffe benutzt werden, die völlig verschieden interpretiert werden können. Einer dieser Begriffe ist die “ Risikogruppe“.

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Ist die moderne Medizin rassistisch?

Rassen gibt es nicht. Jedenfalls nicht im Sinne der alten Rassentheorien, die die Menschen nach dem äußeren Erscheinungsbild (Schädelformen, Hautfarben) oder nach der Herkunft  einteilten. Die  von Anfang an bestehende Unsicherheit bei dem Versuch, die Menschen zu katalogisieren, zeigt sich schon darin, dass man in Systematiken von unter 10 bis über 200 verschiedene „Rassen“ beschrieben hat. Von Anfang an gab es dabei eine Vermischung von Beschreibung und Wertung. Sogar Immanuel Kant war der Meinung, dass sich „Rassen“ in der Bildungsfähigkeit unterscheiden. Immerhin wehrte sich bereits Johann Gottfried Herder dagegen. Die Wertungen führten zu „Rassismus“: einmal zu den bekannten politischen Ideologien, Konzepten von Apartheid und Unterdrückung, letztlich zum Holocaust, aber auch zu einem Alltagsrassismus, täglich abzulesen nicht nur an Gewalttaten, sondern ebenso an Benachteiligungen z.B. bei Suche von Wohnung und Arbeitsplatz.

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